Grundsätze der Zusammenarbeit
Klarheit und Nachvollziehbarkeit
Klarheit bedeutet, dass jede Grafik eine präzise Frage beantwortet und ihre Quellen offenlegt. Diagrammwahl, Achsen und Beschriftungen folgen nachvollziehbaren Regeln, die in der Dokumentation festgehalten werden. Rückmeldungen aus Projekten zeigen, dass dadurch Diskussionen in Sitzungen strukturierter verlaufen und weniger Raum für Missverständnisse bleibt. Wo Unsicherheit in Daten besteht, wird diese sichtbar gemacht, statt sie zu verdecken.
Verantwortung und Sorgfalt
Verantwortung im Umgang mit Daten umfasst sowohl Datenschutz als auch die Interpretation von Ergebnissen. Sensible Informationen werden nur im notwendigen Umfang visualisiert und entsprechend anonymisiert. Bei Darstellungen mit historischen Werten wird deutlich gemacht, dass vergangene Entwicklungen keine Aussage über zukünftige Entwicklungen liefern. Hinweise auf mögliche Fehlinterpretationen werden aktiv adressiert.
Ausrichtung auf Nutzende
Nutzerzentrierung heisst, dass Diagramme und Dashboards sich an den tatsächlichen Arbeitsabläufen der beteiligten Personen orientieren. Vor einer Ausgestaltung werden Rollen, Entscheidungen und Informationsbedürfnisse erhoben. Zitate von Anwendenden betonen, dass dadurch weniger Zeit für das Suchen von Zahlen benötigt wird. Anpassungen nach der Einführung sind Teil des regulären Vorgehens.
Realistische Erwartungshaltung
Realismus bedeutet, weder Wirkung noch Aufwand zu überzeichnen. Visualisierungen können Entscheidungsprozesse unterstützen, ersetzen diese aber nicht. Ergebnisse hängen von Datenqualität, interner Umsetzung und vielen weiteren Faktoren ab. Hinweise wie Ergebnisse können variieren und vergangene Entwicklungen treffen keine Aussage über zukünftige Entwicklungen werden offen kommuniziert.
Team und Rollen hinter den Datenvisualisierungen
Weg von ersten Projekten zum Klartext-Datenansatz
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StartErste Projekte mit Fokus auf lesbare Berichte Ausgangspunkt bildete eine Serie von Projekten, in denen Tabellen und Berichte aus verschiedenen Abteilungen zusammengeführt wurden. Daraus entstand die Beobachtung, dass viele Entscheidungen weniger an fehlenden Daten scheitern als an unklaren Darstellungen. In dieser Phase wurden erste interne Leitlinien für Diagrammwahl, Farbcodierung und Kommentierung entwickelt und in kleinen Teams erprobt.#6
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PraxisAufbau strukturierter Dashboard-Formate In der nächsten Etappe verlagerte sich der Schwerpunkt auf Dashboards für wiederkehrende Managementsitzungen. Gemeinsam mit Kundenteams wurden Kennzahlen priorisiert, Layouts getestet und Reporting-Rhythmen festgelegt. Zitate aus dieser Zeit betonen insbesondere die gewonnene Klarheit in Sitzungen und den reduzierten Aufwand in der Vorbereitung von Unterlagen.#5
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MethodeEinführung des Klartext-Datenansatzes Auf Basis der bisherigen Erfahrungen entstand das interne Vorgehen unter dem Namen Klartext-Datenansatz. Dieser gliedert Projekte in drei Phasen: Kontext klären, Darstellung entwerfen, Nutzung überprüfen. Die Methode dient seither als roter Faden für neue Vorhaben und ermöglicht eine einheitliche Dokumentation über verschiedene Branchen hinweg.#4
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NetzwerkErweiterung des Teams um spezialisierte Rollen Im weiteren Verlauf wurde das Netzwerk um Fachleute für Informationsdesign, Datenintegration und Prozessorganisation erweitert. Damit liessen sich komplexere Vorhaben mit mehreren Stakeholdern abdecken. Rückmeldungen aus dieser Phase heben die durchgängige Betreuung von der Datenquelle bis zur fertigen Visualisierung hervor.#3
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StandardEntwicklung wiederverwendbarer Visualisierungsbausteine Anschliessend entstand ein Set von Diagramm- und Dashboard-Bausteinen, die sich in verschiedenen Unternehmen wiederverwenden lassen. Diese Bausteine wurden anhand realer Sitzungen getestet und nach Rückmeldungen angepasst. Ziel war eine stabile Grundlage, die trotzdem Raum für spezifische Anpassungen lässt.#2
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GegenwartAnwendung des Ansatzes in verteilten Organisationen Aktuell liegt der Fokus auf Projekten, die mehrere Standorte oder Länder betreffen und unterschiedliche Berichtskulturen zusammenführen. Der Klartext-Datenansatz wird laufend aktualisiert und um neue Beispiele ergänzt. Die Arbeit bleibt dabei eng an der Praxis ausgerichtet und orientiert sich an realen Entscheidungsprozessen in Organisationen.#1
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Ausgewählte Beiträge und Anerkennungen
Vortrag zu Dashboard-Design auf einer Schweizer Data-Konferenz
Kooperation mit einem Fachverband für Business-Analytik im DACH-Raum
Gastbeitrag zu Datenvisualisierung in einem angewandten Analytics-Programm
Mitwirkung in einer Arbeitsgruppe zu Standards für Berichte im Controlling
Anerkennung eines Praxisbeitrags zu verständlichen Management-Kennzahlen
Kontakt und nächste Schritte
Anfragen entstehen häufig nach einem konkreten Moment im Arbeitsalltag, etwa einem unklaren Bericht oder einer Sitzung mit widersprüchlichen Zahlen. Genau an dieser Stelle setzt die Zusammenarbeit an und strukturiert zunächst die Fragestellung, die beteiligten Datenquellen und die Zielgruppe der Darstellung. Anschliessend folgt eine Phase mit Entwürfen für Diagramme und Dashboards, in der gemeinsam entschieden wird, welche Visualisierungen für das jeweilige Team praktikabel sind. Der Prozess berücksichtigt interne Richtlinien, verfügbare Tools und bestehende Berichtsroutinen in der Organisation. Zitate aus bisherigen Projekten betonen besonders die Entlastung in der Vorbereitung von Meetings und die klarere Kommunikation zwischen Fachbereichen. Für weitere Schritte eignet sich eine kurze schriftliche Skizze des Anliegens, ergänzt um Hinweise zu Branche, Teamgrösse und genutzten Werkzeugen. Rückmeldungen erfolgen strukturiert und ohne Verpflichtung zu einem sofortigen Projektstart.